Wir freuen uns, nun endlich mit einer Website aufwarten zu können. Dabei haben wir uns lange gefragt, mit welch einem Artikel wir den Start unserer Internetpräsenz beginnen sollten.

Die Themen, die uns bewegen, sind vielfältig, spannend und nicht selten auch kontrovers. Unsere Mitglieder verfügen aufgrund ihrer hohen beruflichen Kompetenz und Erfahrung über einen reichhaltigen Fundus an Wissen, das wir gerne mit Ihnen teilen möchten.

Aber mit welchem Thema ist ein guter Anfang gemacht?
Nun – stellen wir die Frage einmal anders herum:

womit beginnen SIE Ihren Tag?

Haben Sie es schon einmal mit einem Lächeln versucht?

Wenn Sie morgens im Bad vor dem Spiegel stehen, wer schaut Sie da an? Bringt Ihnen da jemand ein Lächeln entgegen oder kennen Sie die Person womöglich gar nicht? Vielleicht ist es auch ein mürrisches Gesicht, das sich Ihnen da verschlafen zeigt?

Wenn dem so ist, dann hätten wir schon ein erstes Thema:

Die Magie des Lächelns

 
Lachen ist gesund, weiß schon der Volksmund zu berichten und kaum jemand hat heute daran einen Zweifel. Hier hat sich glücklicherweise im Laufe der Jahrhunderte doch einiges geändert. So wurde noch in der frühchristlichen Kirche das Lachen als eher unstatthaft betrachtet, fußend auf der Annahme, Jesus Christus hätte nie gelacht auf Erden.

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“
(Charlie Chaplin)

Aber auch in der heutigen Zeit scheinen viele Menschen das Lachen verlernt zu haben. Studien zufolge lachen Kinder bis zu 400 mal pro Tag, wohingegen Erwachsene durchschnittlich gerade einmal 15 Lacher am Tag zustande bringen. Nur allzu oft unterwerfen wir uns dem Stress der Alltagsanforderungen und vergessen dabei uns selbst.

Verwundert es da, dass Lach-Seminare oder Workshops allerorts aus dem Boden sprießen?

Ich selbst erinnere mich gut daran, vor einigen Jahren einmal an einem Workshop über „das Lachen“ teilgenommen zu haben. Da ich etwas zu spät kam, fand ich keinen Platz mehr in dem überbuchten Workshop. Also stand ich etwas abseits der Stuhlreihen und konnte dem Workshop auch mit dieser äußeren Distanz folgen.

Der Moderator auf der Bühne gab in sachlichem Tonfall die Anweisung einmal kurz: „Haaa, Haaa, Haaa“ zu sagen und die Teilnehmer folgten brav und gelehrig seiner Anweisung. Einige etwas unsicher, andere wiederum voller Inbrunst. Dies wiederholte sich mehrfach, bis die ersten im Saal die Komik der Situation erfassten und plötzlich laut los prusteten.

Dieses Lachen wirkte ansteckend und immer mehr stimmten in das laute Gelächter mit ein. Bis auf einen Teilnehmer – das Bild werde ich nicht vergessen: Er saß da, mit traurigem Blick und folgte immer nur der Anweisung „Haaa, Haaa, Haaa“, während der ganze Saal sich bereits der allgemeinen Heiterkeit hingab.

Natürlich stimmte mich diese Beobachtung auch etwas nachdenklich, doch konnte ich mich damals dieser berauschenden Heiterkeit nicht entziehen.

„Jedes Mal, wenn ein Mensch lacht, fügt er seinem Leben ein paar Tage hinzu.“
(Curzio Malaparte)

Lachen als Therapie

 
Schon seit mehr als 30 Jahren wird in den USA das Lachen therapeutisch eingesetzt. In Deutschland leisten Klinik-Clowns mit ihren Besuchen den meist schwer erkrankten Kindern großartige Hilfe. Aber auch Wissenschaftler von der Loma-Linda-Universität in Kalifornien bestätigen, dass die Produktion von körpereigenen Killerzellen deutlich ansteigt – allein durch Lachen.

Mehr zum Thema finden Sie hier: Lachen als Therapie

Vor einiger Zeit nun fand ich ein kleines Video im Netz, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Ganz im Gegenteil – ich möchte Sie einladen, sich etwa 15 Minuten Zeit zu nehmen, für dieses kleine Juwel, denn vielleicht zaubert der kleine Film auch auf Ihr Gesicht ein leises Lächeln …
 

 

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