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Wir alle wünschen uns ein erfülltes, lebendiges und glückliches Leben. Motiviert und bemüht versuchen wir immer wieder unser Leben so zu gestalten, dass wir Situationen, die uns unzufrieden machen oder sogar belasten, positiv verändern. Es kommt manchmal auch vor, dass das Ergebnis nicht unseren Vorstellungen entspricht. Wir sind enttäuscht und lassen uns entmutigen.

Warum gelingt es uns nicht besser bzw. leichter an unsere Ziele oder Vorstellungen zu gelangen?

Jeder kennt die Geschichten, die wir uns untereinander erzählen. Es geht um Themen wie z.B. warum Vorhaben nicht funktionieren, oder was uns daran hindert, ein gelungenes und zufriedenes Leben zu führen. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Argumente der Wahrheit entsprechen.

So erzählt zum Beispiel Frau A. wiederholt ihren Kollegen, warum ihr Chef die Weiterbildung, an der sie so gerne teilgenommen hätte, abgelehnt hat. Sie ist fest davon überzeugt, dass ihr Vorgesetzter sie nicht fördern will. Denn diese Erfahrung hat sie schon mehrmals in ihrer Kindheit kennengelernt. Diese Situation verbindet sie ganz automatisch mit Ablehnung, nicht gesehen zu werden, nicht wichtig genug zu sein, vernachlässigt zu werden und sich nicht wertvoll zu fühlen. Dieser Erfahrungswert ist in ihr abgespeichert und hat sich manifestiert.

Sie sucht sich unbewusst auch noch diese Menschen aus, die ihre Meinung bejahen und bestärken: „Ja, genau, dass finde ich auch total gemein! Dein Chef gönnt dir das nicht und macht es bestimmt mit Absicht!“ So fühlt sich in ihre Aussage noch intensiver bestätigt und ist fest davon überzeugt, dass dies der Realität und der Wahrheit entspricht.
 

WIE kommt diese Reaktion zustande?

 
Alles beginnt mit einem Gedanken. Um bei dem Beispiel zu bleiben, denkt Frau A., dass sie die Weiterbildung bestimmt nicht genehmigt bekommt, da sie als Kind und später als Jugendliche bei Fördermaßnahmen auch nicht ausgewählt wurde. Gedanken können sein: “ Ich bin es nicht wert, mich lehnt der Chef sowieso ab, kenne ich doch, immer das Gleiche!“ Die Ablehnung ist ihr aus der Vergangenheit bekannt und hat sich in ihr manifestiert.

Aus diesem Gedanken entstehen Gefühle, wie z.B.: „Ich fühle mich abgelehnt, ich fühle mich wertlos, ich fühle mich nicht gesehen.“ In diesem Moment trifft Frau A. ihre innere Entscheidung und sie geht mit ihrer Erwartung in die Situation hinein. Aus dieser inneren Entscheidung oder Erwartung kreiert sie eine Handlung. Diese ist dann ihr Ergebnis in ihrem Leben.

In unserem Beispiel findet folgende Reaktion statt. Frau A. hat die eingetretene Situation bereits erwartet. Sie nimmt die Antwort ihres Chefs resignierend entgegen und fühlt sich in ihren Erwartungen bestätigt. Es ist ihr nicht möglich, mit ihm in Kontakt zu gehen und ihr Anliegen klar und aussagekräftig zu vertreten, da sie eine adäquate Handlung nicht abrufbereit hat. Es ist ihr völlig fremd, da sie diese Verhaltensweise noch nie angewandt hat, weil sie bisher in ihr noch nicht angelegt wurde.

Hier wird uns bewusst, dass die Vergangenheit von Frau A. bereits ihre Zukunft ist!  Ihr Verhalten ändert sich nicht, es geschieht Stillstand bzw. Stagnation. Unzufriedenheit und Energielosigkeit machen sich breit und das Leben fühlt sich nicht sonderlich erfüllt an.
 

WARUM ist das so? 

 
Unser Bewusstsein und Unterbewusstsein spielen hier eine bedeutende Rolle.
Unser Verstand besteht aus zwei Teilen:

Der erste Teil ist der bewusste Verstand, der sich durch unsere Persönlichkeit und unseren Geist ausdrückt. Das ist der kreative Teil unseres Verstandes, der die Zukunft abschätzt, die Vergangenheit Revue passieren lässt und Probleme löst. Durch seine kreative Fähigkeit lässt er in uns Wünsche, Sehnsüchte und positive Gedanken entstehen.

Dr. Bruce H. Lipton schreibt in seinem Buch „Intelligente Zellen“, dass durch die Fähigkeit der Selbstreflexion der bewusste Verstand sein Verhalten beobachten kann. Wenn sich ein vorprogrammiertes Verhalten zeigt, kann das bewusste Denken einschreiten, das Verhalten unterbrechen und eine neue Reaktion entwickeln. So bietet uns das bewusste Denken den freien Willen. Wir sind also nicht einfach nur Opfer unser Programmierungen.

Der zweite Teil unseres Verstandes ist unser Unterbewusstsein.

Das Unterbewusstsein ist ein Speicher von erlernten Verhaltensweisen, die durch entsprechende Reize abgerufen werden. Es ist ein Gewohnheitstier, daher reagiert das Unterbewusstsein auf dieselben Lebenssignale immer mit dem gleichen Verhalten. Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass ca. 5 % unseres Verhaltens im bewussten Verstand geschieht. Unser Leben wird also von 95 % unserer Lebenserfahrungen durch erworbene, unbewusst gespeicherte Programmierungen bestimmt.
 

WOHER kommen die unbewussten Programme?

 
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich unser Gehirn in den ersten sechs Lebensjahren in einer Art eines hypnotischen Dauerzustandes befindet. Kinder befinden sich in dem sogenannten Theta-Wellenbereich. Dieser entspricht 4-8 Herz und ist einer hypnotischen Trance gleichzusetzen. In diesem Entwicklungsabschnitt sind Kinder wie Fernsehkameras, die alle Beobachtungen in ihrem Umfeld aufzeichnen. Sie übernehmen die fundamentalen Glaubenssätze und Einstellungen ihres Umfeldes. Dies sind in erster Linie die Familie und die Bezugspersonen in Kinderkrippe und Kindergarten. In den folgenden Jahren unserer Kindheit werden wir durch das Vorleben unserer Bezugspersonen geprägt.

Die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, sind fest in unserem Gehirn und Körper verankert. Mit unseren Erfahrungen legen wir unsere Denk- und Verhaltensmuster fest. Wir sind häufig darauf konditioniert, dass wir immer wieder dieselben Gedanken denken und immer wieder dieselben Gefühle fühlen und deshalb treffen wir in Folge dessen immer wieder dieselben Entscheidungen und Verhaltensweisen. So kreieren wir unsere eigene Realität.

Dieses Verhalten ist uns vertraut und wir sind eher bereit unter den gegebenen Situationen zu leiden, als uns auf ungewisse Handlungsweisen einzulassen. Wir halten an unserer Gewohnheit fest und verteidigen sie sogar!
 

WAS geschieht in unserem Gehirn?

 
Das Gehirn besteht aus einer Unmenge von Nervenzellen, auch Neuronen genannt (86 Milliarden), die mit ihren vielfach verzweigten Fortsätzen (Dendriten und Axonen) miteinander in Verbindung stehen. Sobald eine andere Gehirnzelle berührt wird, können sich an den Enden der Fortsätze Synapsen bilden, die die Informationen weiterleiten und somit in Kommunikation mit den anderen Neuronen stehen.

Es ist bekannt, dass eine einzige Nervenzelle mit bis zu 10.000 anderen Nervenzellen in Verbindung stehen kann. Vergleichbar ist es mit einem Baum (Nervenzelle), mit seinen ausladenden viel verzweigten Ästen. Die zahlreiche Zellen docken sich mit ihren Verzweigungen untereinander an und geben ihre Informationen weiter. Sobald wir einen Gedanken denken, entsteht eine chemische Reaktion im Gehirn und die Informationen werden in dem verzweigten Netzwerk weitergeleitet.

Das heißt, je mehr Frau A. jammert, klagt und schimpft, desto häufiger wird die Verbindung zwischen den Nervenzellen gestärkt. Sie legt dabei sogar neue Nervenverbindungen an, die sie dann fleißig mit ihren Gedanken, Gefühlen und Worten füttert und anregt.

Je häufiger sie die Verschaltungen bedient, umso mehr geht die Fähigkeit und das Bewusstsein für ihr Denken verloren. Sie reagiert ganz selbstverständlich aus ihren unbewussten Programmierungen heraus.
 

WARUM erzählen wir uns immer wieder die gleichen Inhalte?

 
Da Frau A. immer dieselben Geschichten erzählt, wird ihre Zelle durch die ständige Bombardierung mit Gefühlen und Emotionen überlastet. Sie ist vom Ansturm der chemischen Stoffe überwältigt und die Rezeptoren werden desensibilisiert. Der Körper fordert daraufhin einen höheren chemischen Kitzel, in Form von viel stärkeren Emotionen, um die Zelle einzuschalten.

In der Praxis sieht das so aus, dass Frau A. noch ärgerlicher, frustrierter und wütender werden muss, damit der Körper stimuliert wird. Sie steigert sich immer intensiver in ihre Wahrheit hinein. Das ist der Kreislauf unserer Gedanken und Handlungen!

Weitere negative Glaubenssätze werden Ihnen sicherlich bekannt vorkommen:
Ich habe immer Pech
Ich kann das nicht
Ich werde immer übersehen
Mir gelingt nichts
Das Leben ist nun mal schwer
Ich habe einfach kein Glück
Viel Geld zu verdienen, das liegt mir nicht
Ich darf meine Gefühle nicht zeigen
Ich muss mich zusammenreißen und darf nichts sagen
Mich mag niemand
Dass ich Schmerzen habe, ist normal und das wird sich nie ändern
Wenn ich meine Gefühle anderen mitteile, werde ich nicht mehr geliebt!
 

Alles was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben. Buddha

Es gibt nur eine Lösung!

Das Zauberwort heißt Veränderung

Die gute Nachricht ist, dass die entkräftenden Programmierungen des Unterbewusstseins umgeschrieben werden können.

Aus eigener Erfahrung und aus den Beobachtungen meiner Klienten weiß ich, dass wir durch die Fähigkeit unserer Selbstreflektion und in Verbindung mit unserem Willen die gewünschte Veränderung leben können. Diese kann uns zu mehr Zufriedenheit, Gesundheit, Wohlbefinden und Glück führen.

Für Veränderungen brauchen wir Mut, Geduld, Optimismus, Disziplin, Hingabe und jede Menge Ausdauer. Klingt ganz schön anstrengend!

Wir fragen uns: “Muss das wirklich sein? Soll ich mich jetzt von meinen gewohnten Glaubenssätzen und Abläufen wirklich verabschieden? Ich fühle mich darin doch so sicher!“

Es könnte etwas unbequem werden, denn es wird unsere vorhersehbare und verlässliche Routine durchbrechen. Es ist verständlich, dass sich Ängste zeigen können, denn wir bewegen uns in etwas Unbekanntes und Ungewisses hinein.

Jeder hat die Wahl und jeder kann sich täglich immer wieder von Neuem entscheiden, wohin der Weg gehen soll.

Früher ging die Wissenschaft davon aus, dass erwachsene Menschen keine neuen Nervenzellen mehr bilden können. Seit den 90er Jahren ist es belegt, dass es uns möglich ist, bis in das hohe Alter neue Gehirnzellen und neuronale Verbindungen zu bilden.

Wir können uns überlegen, ob wir der Kapitän unseres Schiffes sein wollen und das eigene Ruder fest in unserer Hand halten möchten, oder ob wir den Anderen das Ruder überlassen!

Super, oder?
Jetzt geht’s los!

 

1. Schritt: Meditation

 
Bevor wir mit unserer Reflektion beginnen, empfehle ich abends eine kurze Meditation. Sie unterstützt uns dabei unser Gedankenkarussell zur Ruhe kommen zu lassen. Solange unsere Aufmerksamkeit auf die Außenwelt gerichtet ist, bleibt das Gehirn in einem höherfrequentierten Beta-Zustand. Das bedeutet, dass wir unter Spannung, in sogenannter „hab acht Stellung“ stehen. Es ist dadurch nicht möglich, uns mit Achtsamkeit und Konzentration nach innen zu richten.

Nehmen Sie sich die Zeit und setzen sich an einen ruhigen Ort. Sie schließen die Augen und atmen einige Male tief ein und aus. Danach nehmen Sie Ihre Füße auf dem Boden wahr, Ihre Oberschenkel, die zum Teil auf dem Stuhl ruhen, Ihr Gesäß auf dem Stuhl und evtl. den Rücken, der gerade gerichtet oder an die Stuhllehne angelehnt ist. Sie spüren Ihre Arme und Hände, die bequem auf Ihren Oberschenkeln abgelegt sind. Atmen Sie ruhig weiter und bleiben Sie mit Ihrer Körperwahrnehmung in Kontakt. Diese Übung erleichtert Ihnen langsam zur Ruhe zu kommen. Verweilen Sie eine Zeit in der Stille.

Forscher fanden heraus, dass in der Meditation der Blutdruck sinkt und die Muskelspannung abnimmt. Das Gehirnwellenmuster wechselt in den ruhigeren und kreativen Alpha-Zustand. Somit fällt es uns leichter aus der Ruhe heraus, unsere alten Programme und Überzeugungen herauszufiltern.
 

2. Schritt:  Dankesbotschaften aufschreiben

 
Sie bleiben nach der Mediation sitzen und beginnen täglich aus der Ruhe heraus über Ihren Tag nachzudenken: „Was hat mich heute gefreut? Erinnere ich mich an eine nette Geste? In welchem Moment habe ich mich besonders wohlgefühlt? Sind mir erfolgreiche, stärkende und erhebende Situationen begegnet? Über was habe ich mich aufgeregt?“

Es ist wichtig, dass Sie auch unangenehme Erfahrungen aufgreifen, da diese eine positive Handlung signalisieren können. Schreiben Sie z. B. auf: „Ich bin dankbar für den Streit mit meinem Nachbarn, da ich den Mut hatte, mich ihm gegenüber durchzusetzen.“

Hilfreich ist es, sich die Dankesbotschaften täglich zu notieren. Wichtig ist auch die Begründung, warum Sie dankbar sind. Positive und wertschätzende Gefühle lassen neue Nervenverbindungen und Verschaltungen entstehen. Diese wollen gut genährt werden, das heißt, dass die tägliche Wiederholung von großer Bedeutung ist.
Es geht darum, dass wir auf das schauen, was wir haben und nicht zuerst auf das blicken, was wir nicht haben. Fühlen Sie dabei Ihr Erlebtes ganz intensiv und spüren Sie Ihre Freude während des Aufschreibens.

Die innere Ausrichtung auf das Positive ist ein starker Magnet für das, was wir dann im Außen vorfinden. Sie kennen bestimmt die Aussage “Gleiches zieht Gleiches an!“ Wenn wir innerlich auf das Positive ausgerichtet sind, werden uns im Außen auch positive Situationen begegnen.

Ihre Wahrnehmung für die Geschehnisse im Alltag wird geschärft und Sie spüren, dass Sie sich durch das Erkennen der Dankbarkeit zufriedener und kräftiger fühlen werden.
 

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab! Marc Aurel

 

3. Schritt: Alte Programme und Überzeugungen identifizieren

 
Es stellt sich jetzt die Frage, welche Überzeugungen und Wahrnehmungen haben wir in unserem Leben unbewusst angenommen? In diesem Zusammenhang müssen wir unbedingt unsere Selbstreflektion und unsere Ehrlichkeit zu uns selbst einsetzen.

Genauso wie bei den Dankesbotschaften ist es empfehlenswert, unsere destruktiven Glaubenssätze und Verhaltensmuster aufzuschreiben.

Wir entscheiden uns dafür, uns nicht länger von diesen alten Programmen kontrollieren zu lassen. Eine Veränderung kann nur dann stattfinden, wenn wir unser Bewusstsein für die destruktiven Programme und Verhaltensmuster schärfen, um sie dann konstruktiv zu verändern. Sobald wir erkannt haben, dass wir für unser Leben selber verantwortlich sind und Eigenverantwortung für die Resultate übernehmen, fällt uns das Umprogrammieren viel leichter.
 

4. Schritt: Die gewohnten Programme unterbrechen

 
Sobald wir in unserem Alltag unsere gewohnten Glaubenssätze und Programmierungen wahrnehmen, unterbrechen wir den Gedankengang und sagen: „STOPP“. Unser Wille spricht: „Ich will mich verändern! Das will ich nicht mehr sein!“

Indem wir uns JETZT neu ausrichten, aktivieren wir nicht mehr unsere alten Verschaltungen im Gehirn. Sobald diese nicht mehr genährt werden, bilden sie sich zurück. Durch die regelmäßigen Dankesbotschaften haben sich inzwischen neue positive Vernetzungen gebildet.

Wenn wir auf uns sauer sind, weil wir uns bei einem alten Gedankenmuster ertappt haben und uns wieder bei derselben Handlung wiederfinden, dann dürfen wir nicht aufgeben oder frustriert sein.

Veränderung braucht Zeit!

Zum Schluss sei noch aufgeführt, welche Möglichkeiten Frau A. hätte, um ihre alten programmierten Verhaltensmuster zu verabschieden:

  • Die Fokussierung im Alltag auf das Positive ermöglicht Frau A. die positiven Augenblicke sensibler wahrzunehmen. Bevor sie ihre Dankesbotschaften niederschreibt, wird sie den Alltag nochmals Revue passieren lassen. Dabei wird sie entdecken, dass es doch viele schöne Momente gab.
  • Wir erinnern uns, dass jetzt bereits neue Nervenverbindungen angelegt werden und durch das Schreiben und Fühlen der beschriebenen Situationen werden sie positiv genährt.
  • Durch die positiven Erfahrungen wird Frau A. offener und bewusster für weitere gute Situationen. Sie öffnet sich dafür und negative Glaubensätze werden durch positive Erfahrungen kontinuierlich ersetzt.
  • Das Aufschreiben ihrer Glaubenssätze wird ihr helfen sich darüber bewusst zu werden, welche Programme in ihr ablaufen. Hilfreich ist es, wenn sie so viel Aufmerksamkeit aufbringen kann, dass sie bereits spürt, wenn sich körperliche Zeichen ankündigen, z.B. Herzklopfen, Übelkeit, weiche Knie, rotes Gesicht usw.
  • Bevor Frau A. denkt: “Ach, das wird doch eh nichts, das kann ich nicht“, kann sie den negativen Gedankengang bereits nach den körperlichen Symptomen stoppen. Ihr freier Wille sagt: “Ich will mich verändern. Ich überprüfe meine Gedanken, ob sie tatsächlich stimmen“. Oder sie sagt: “Jetzt probiere ich es einfach aus, meinen Wunsch bei meinem Chef zu äußern.“
  • Eventuell fällt Frau A. sogar auf, dass sie von Ihrem Chef gelobt und anerkannt wird. Seine Aussagen konnte sie in der Vergangenheit nicht wahrnehmen, da ihre festgefahrenen Gedankenstrukturen dies ausgeschlossen haben.
  • Inzwischen ist es Frau A. bewusst, dass sie ihre Gedanken kontinuierlich beobachtet muss. Wenn sich ein Automatismus erneut einstellt, sagt sie: „STOPP“!
  • Wenn Frau A. diese Reaktion regelmäßig wiederholt, beginnt das Unterbewusstsein, die neuen Verhaltensweisen und Überzeugungen zu integrieren. Legt sie ihre übernommenen Gedankenmuster ab, wird ihr im Laufe der Zeit bewusst, dass sie ihre wahre Identität lebt!

Bisher war der Fokus auf die negativen Glaubenssätze gelegt. Jeder von uns kann sich sicherlich vorstellen, welche dynamischen Auswirkungen positive und selbstsichere Glaubenssätze auf unser Leben haben.
 
Eine hilfreiche Unterstützung zum Erlangen Ihrer Wünsche und Ziele ist das Anti-Stress-Sofortprogramm der Deutschen Gesellschaft pro Natureilkunde e.V..

Hierbei handelt es sich um ein spezielles Klangverfahren, durch das Sie auf mühelose Weise in eine absolute Tiefenentspannung gelangen. Bei dem Anhören der Klangsignale verlangsamt sich die Hirnaktivität auf eine Frequenz von 4 Hz. In diesem tranceartigen Zustand finden Sie deutlich leichter Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein.

Es entsteht ein Gefühl von Leichtigkeit, indem Sie für Affirmationen und Ihre neu kreierten Glaubenssätzen äußerst empfänglich sind. Bei dieser Gehirnfrequenz ruht der Verstand, wodurch etwaige Störfaktoren wie „Bewerten“ und „Beurteilen“ wegfallen. Ihre imaginativen Vorstellungen fühlen sich extrem realistisch und intensiv an. Das ist die beste und erfolgversprechendste Voraussetzung für Ihre Umprogrammierungen. Mehr Informationen zu diesem Klangverfahren finden Sie hier: Das Anti-Stress-Sofortprogramm (hier klicken)
 
Quellenangabe:
Dispenza, Joe (2015) – Du bist das Placebo
Dispenza, Joe (2016) – Ein neues Ich
Lipton, Bruce (2016) – Intelligente Zellen

 
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Astrid Jackstein ist seit mehr als 30 Jahren als Dipl. Heilpädagogin in ihrer Praxis in Germering tätig. Eine Zweigstelle befindet sich in Murnau. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der psychotherapeutischen Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Im Internet ist sie unter www.astrid-jackstein.com erreichbar.